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Re: Trauer = Kontrollverlust? (615 Angeklickt)
von: Betti ()
Datum: 13.01.2012 19:04:17

Liebe Ines,

danke für Deine nette Antwort!

Hmm, schwierig. Ich glaube, wenn man diese Gefühle als Erwachsener und unmittelbar nach dem Tod eines Menschen erlebt, sind sie zwar auch schlimm, aber man kann sie besser zuordnen. Wenn die Trauer erst nach Jahren hochkommt, hat man - zumindest ich - mehr Angst vor den Gefühlen, weil sie ja keinen unmittelbaren Zusammenhang mehr zu dem aktuellen Leben haben.

Ich kann auch noch nichtmal sagen, dass der schmerzliche Punkt ist "Ich vermisse meinen Papa", wenn das so wäre, wäre es auch leichter nachzuvollziehen. Es ist eher so, dass ich generell bei Abschieden Angst kriege, traurig bin, mich innerlich leer fühle. Dass ich Angst habe, es alleine nicht zu schaffen, jemanden zu brauchen, der für mich sorgt.

Alles Gefühle von früher, wie meine Therapeutin sagt (von der ich mich auch gerade verabschiede). Es ist manchmal schwer für mich, sie zuzulassen und nicht ängstlich vor ihnen wegzulaufen.

Verstehst Du, was ich meine?

Liebe Grüße,

Steffi



BetreffvonDatum/Zeit
Trauer = Kontrollverlust? (1019 Angeklickt) Betti 06.01.2012 07:34
Re: Trauer = Kontrollverlust? (725 Angeklickt) Ines08.01.2012 12:14
Re: Trauer = Kontrollverlust? (615 Angeklickt) Betti 13.01.2012 19:04


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